Migräne-Vorhersage für
Innsbruck

48-Stunden-Migränerisiko auf Basis von Luftdruck, Luftfeuchte und Temperaturwechsel in Innsbruck.

Nirgends im deutschsprachigen Raum prägt der Föhn den Luftdruck so stark wie in Innsbruck. Bei einer Föhnlage fällt der Druck im Tal, weil sich nördlich des Hauptkamms ein Leetrog bildet, und beim Zusammenbruch der Lage schiebt sich Kaltluft herein und hebt ihn binnen weniger Stunden wieder deutlich an.

Wetterlagen und Migräne in Innsbruck

Belastendste Jahreszeit: November bis Jänner. Von November bis Jänner häufen sich die Föhnereignisse, und mit ihnen die scharfen Übergänge. Zwischen zwei Föhnphasen liegen oft nur wenige ruhige Tage, in denen sich am Talboden eine Inversion aufbaut.

Typische Auslöser in Innsbruck: Südföhn im Inntal, Zusammenbruch der Föhnlage, winterliche Inversion im Talboden. Auf 570 Metern zwischen Nordkette und Tuxer Alpen eingeklemmt, kommt die Stadt mit 950 hPa auf den zweitniedrigsten Mittelwert dieser Auswertung. Der Südwind fällt aus dem Wipptal herunter und wird anschließend im engen Inntal weitergeführt, was ihn zum bestimmenden Wetterfaktor macht.

Typischer Luftdruck: In Innsbruck liegt der mittlere Luftdruck bei 950 hPa. Das ist der Druck vor Ort auf Stadthöhe, nicht der auf Meereshöhe reduzierte Wert, den Wetter-Apps anzeigen. Bei Sturmtiefs sinkt er bis auf 930 hPa. Schwankungen von 5-10 hPa innerhalb von 24 Stunden sind bei aktiver Wetterlage üblich und liegen genau in dem Bereich, der am häufigsten mit druckbedingter Migräne in Verbindung gebracht wird.

Häufige Fragen zu Migräne in Innsbruck

Kann das Wetter in Innsbruck Migräne auslösen?

Ja. In Innsbruck treten Luftdruckschwankungen von 5-10 hPa innerhalb von 24 Stunden regelmäßig auf, und die Forschung zählt Druckabfälle zu den häufigsten Migräneauslösern. Typisch für den Standort sind Südföhn im Inntal, Zusammenbruch der Föhnlage, winterliche Inversion im Talboden.

Wann ist die Migränebelastung in Innsbruck am höchsten?

In Innsbruck fallen die stärksten Luftdruckschwankungen in den Zeitraum November bis Jänner. Wer wetterempfindlich reagiert, ist dann am ehesten betroffen.

Wie finde ich meine persönlichen Migräneauslöser in Innsbruck?

Mit der MigrAid-App erfasst du jede Attacke mit einem Fingertipp. Die App speichert automatisch Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchte zum Zeitpunkt der Migräne und erkennt mit der Zeit Muster zwischen deinen Attacken und dem Wetter in Innsbruck.

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